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<title>Ferdinand Remy</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Ferdinand Remy</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"> <p><b>Ferdinand Remy</b> (* <a href="21._Juli" title="21. Juli">21. Juli</a> <a href="1788" title="1788">1788</a> in <a href="Bendorf" title="Bendorf">Bendorf</a>; † <a href="12._April" title="12. April">12. April</a> <a href="1848" title="1848">1848</a> in <a href="Alf_(Gemeinde)" title="Alf (Gemeinde)">Alf</a>) war ein deutscher <a href="Kommerzienrat" title="Kommerzienrat">Kommerzienrat</a> und <a href="Eisenwerk" title="Eisenwerk">Eisenwerkbesitzer</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Nach Ende seiner schulischen Ausbildung ging Remy nach <a href="England" title="England">England</a> und hielt sich von 1813 bis 1819 in <a href="London" title="London">London</a> auf. Hier wurde er von seinem Bruder Louis von der Wendener Hütte (einem kleinen Holzkohlenhochofen-, Frischfeuer und Hammerwerk aus dem <a href="Kreis_Olpe" title="Kreis Olpe">Kreis Olpe</a>) besucht. Louis Remy der bereits erfahrener Eisenhüttenmann war und von dem in England üblichen Flammofenfrischverfahren wusste, animierte seinen Bruder Ferdinand zu einer gemeinsamen Reise in die Grafschaft <a href="Staffordshire" title="Staffordshire">Staffordshire</a>. Sie sahen sich die dortigen Eisenwerke in der Absicht an, das noch neue <a href="Puddelverfahren" title="Puddelverfahren">Puddelverfahren</a> mit angeschlossenem Walzwerkbetrieb nach <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> zu bringen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ferdinand war von dieser Reise so angetan, dass er den Entschluss fasste, ein ebensolches Eisenwerk in Deutschland zu errichten. Zurück in der Heimat lieh er sich Geld von seinen Brüdern und reiste nochmals nach England in die dortigen Eisenhüttenbezirke um sich im <a href="Metallurgie" title="Metallurgie">Hüttenwesen</a> und in der Verarbeitung mittels <a href="Walzwerk" title="Walzwerk">Walzwerken</a> ausbilden zu lassen. Hier arbeitete er von 1819 bis 1824 als Hüttenarbeiter bei verschiedenen <a href="Puddelverfahren" title="Puddelverfahren">Puddel</a>- und Walzwerken und eignete sich so im Laufe der Jahre die hierfür erforderlichen Kenntnisse an.
</p>

<p>Nachdem er sich vom dritten Mann am Puddelofen zum Vorarbeiter und letztlich noch zum Meister hochgearbeitet hatte, kehrte Remy zurück nach Deutschland und verständigte seine Vettern auf dem „Rasselstein“, die Brüder Christian (* 1783) und Friedrich Remy (1789–1827), Söhne von Carl Wilhelm Remy (1747–1817) aus <a href="Bendorf" title="Bendorf">Bendorf</a> in dessen Rasselsteiner Eisenwerks Gesellschaft H. W. Remy &amp; Kons. (<a href="ThyssenKrupp_Rasselstein" title="ThyssenKrupp Rasselstein">Rasselstein</a>) in Neuwied, um mit ihnen über den Bau eines Probepuddelofens zu sprechen. Hierbei wollte man überprüfen ob rheinisches Roheisen zum Puddeln geeignet sei. Noch im Jahr 1824 wurde der erste Puddelofen durch Ferdinand Remy erbaut und mit Hilfe englischer Puddelmeister- und Arbeiter konnten die ersten Luppen auf Rasselstein geschmiedet werden.
</p><p>Noch im gleichen Jahr kam es dann zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vettern und dem mit der Leitung der Firma betrauten Christian Remy<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Die Vettern Wilhelm Gideon (* 1783) und Louis wollten sich im August 1824 zusammen mit ihrem Bruder Ferdinand, die alle Teilhaber der Firma Remy, Hoffmann u. Co. waren, am Rasselsteiner Unternehmen beteiligen. Als diese jedoch das neue Puddelwerk als eigenständiges Werk unter der Leitung von Ferdinand Remy, der auf dieser Forderung bestanden hatte, heraustrennen wollten, weigerte sich Christian Remy und schrieb seinem Vetter Wilhelm am 30. August 1824 noch folgenden Brief:<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Zumuthungen, die uns allen Vortheil des neuen Unternehmens entziehen würden. Was würde man denken, nachdem wir seit 4 Jahren vor allen Augen auf die Puddelofen-Errichtung losgearbeitet und die nöthigen Vorbereitungen dazu gemacht, ich jetzt, nach erreichtem Ziel, auf unsrem eigenen Werk spazieren ginge und mich um nichts kümmern dürfte? Er [Ferdinand Remy] wollte, meinen Bruder und mir beinah jeden Antheil an der Direction des Geschäfts nehmen, welches durch uns ebensowohl und vielleicht besser als durch ihn selbst errichtet werden konnte. Wir konnten dieses unserer Ehre wegen nicht zugeben und wir haben gewiss wohl daran gethan“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Christian Remy</span>: <cite style="font-style:normal">Annalen des Vereins für Nassauische Alterthumskunde und Geschichtsforschung</cite></div></div>
<p>Als nun klar war, dass es zu keiner Übereinkunft mit den Vettern kommen würde, begann Ferdinand sich in seiner Heimat nach einem anderen geeigneten Standort für ein neues von ihm geplanten Eisenhüttenwerk umzusehen. Da er hierfür Wasser als treibende Kraft für das neue Walzwerk wählte und nicht die Dampfmaschine, die man zu diesem Zeitpunkt als noch nicht dafür geeignet ansah, suchte er im <a href="Westerwald" title="Westerwald">Westerwald</a> und in der <a href="Eifel" title="Eifel">Eifel</a> nach einem Standort in der Nähe eines wasserreichen <a href="Bach" title="Bach">Bachlaufs</a>. Als er schließlich am Zusammenfluss von Üß- und Alfbach fündig geworden war, begann er alsbald zusammen mit seinem Bruder Louis, den er inzwischen zu sich geholt hatte, mit der Landvermessung für das geplante Werk. Da der hierfür zu erwerbende Grund und Boden auf 54 verschiedene Landbesitzer verteilt war, wurde der aus Alf stammende Johann Mentges als Vermittler zwischen den vielen Parteien beauftragt. Nachdem alle Verhandlungen erfolgreich verlaufen waren, reichten die Brüder Ferdinand und Louis am 10. Mai 1825 ein <i>Permissions- und Baukonzessionsgesuch</i> bei der Königlichen Regierungsstelle in Trier ein, worauf am 9. Januar 1826 eine Konzessionsurkunde ausgestellt wurde.
</p>

<p>Nachdem das Werk, das nach den Plänen des preußischen Baurats Carl Ludwig Althaus (1788–1864) gebaut worden war und im Frühjahr mit Eduard Remy (1799–1871) aus <a href="L%C3%BCttich" title="Lüttich">Lüttich</a> ein weiterer Bruder zu dem Unternehmen als Teilhaber geholt wurde, war es dann am 5. Juni 1827 so weit, dass der erste Puddelofen angesteckt werden konnte. Zu Beginn musste Remy noch entsprechend qualifizierte englische Fachkräfte beschäftigen, da die einheimischen Arbeiter erst noch ausgebildet werden mussten. Diese kamen zumeist aus den Nachbarorten Alf und <a href="Bengel_(Mosel)" title="Bengel (Mosel)">Bengel</a>. Ein weiterer Vorteil dieses neuen Produktionsstandortes war die nahegelegene Mosel, da sie zum Transport und für die Beschaffung der für die Herstellung notwendigen Rohstoffe sehr gut geeignet war. Das für die Roheisengewinnung benötigte <a href="Siderit" title="Siderit">Sphärosiderit</a> bezog man von Bendorf<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="H%C3%A4matit" title="Hämatit">Roteisenstein</a> wurde aus Erzbergwerken aus dem <a href="Lahn-Dill-Gebiet" title="Lahn-Dill-Gebiet">Lahn-Dill-Gebiet</a> geliefert. Die für die Energiegewinnung notwendige <a href="Holzkohle" title="Holzkohle">Holzkohle</a> konnte aus dem Holz heimischer Wälder gewonnen werden, wurde jedoch später durch saarländische Steinkohle ersetzt. Aufgrund der starken Nachfrage nach „Alfer Eisen“ wurden bald weitere Puddelöfen errichtet, bis sich schließlich 8 Öfen im Betrieb befanden. Mit dem ersten Puddelofen wurde zeitgleich eine Luppenstraße eingerichtet, ein zusätzlicher Schweißofen in Betrieb genommen und ein neues Walzwerk mit Grob- und Mittelwalzstraßen errichtet.
</p><p>Zu den Abnehmern des leicht verarbeitbaren Eisens zählten fast alle <a href="Schmied" title="Schmied">Schmiedemeister</a> im <a href="Hunsr%C3%BCck" title="Hunsrück">Hunsrück</a>, der Eifel und im Moselraum. Aus dem Alfer Eisen wurden Radreifen, Schuhnägel, Faßband-, Hufstab- und Schneideisen, sowie spezielle Profile die bei der Gewehrfabrikation benötigt wurden, hergestellt.
</p><p>Abnehmer dieser Profile waren unter anderem die königlichen Gewehrfabriken in <a href="Danzig" title="Danzig">Danzig</a>, <a href="Erfurt" title="Erfurt">Erfurt</a> und <a href="Berlin-Spandau#Geschichte" title="Berlin-Spandau">Spandau</a>, die Königlich Bayrische Gewehrfabrik in <a href="Amberg" title="Amberg">Amberg</a> sowie die privaten Gewehrfabriken von <a href="Johann_Nikolaus_von_Dreyse" title="Johann Nikolaus von Dreyse">Dreyse</a> und später auch der Gebrüder <a href="Mauser_(Waffenhersteller)" title="Mauser (Waffenhersteller)">Mauser</a> in <a href="Oberndorf_am_Neckar" title="Oberndorf am Neckar">Oberndorf</a>. Um die hohen Standards in diesem Segment erfüllen zu können, wurde das sogenannte <i>Gewehr-Eisen</i> einem dreimaligen Puddelprozeß<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> unterzogen, um den bei der Eisenproduktion entstandenen Kohlenstoffanteil von über 2,3&nbsp;% auf unter 1,6&nbsp;% zu reduzieren. Das Eisen wurde somit leicht schmiedbar und erhielt dafür die Spezialmarke <i>Dreimal raffiniert</i>. Zur besseren Erkennbarkeit erhielt das im Werk produzierte Flacheisen beim Walzen die Markenbezeichnung <i>Alf</i> und bei den Quadrat- und Rundprofilen wurde die Prägung <i>Alf</i> in die Stäbe und Bunde eingeschlagen.
</p>

<p>Um den weiter gestiegenen Bedürfnissen des Eisenhüttenwerks gerecht werden zu können, wurde unter der Leitung von Hermann Remy, der ein Neffe von Ferdinand war, zu Beginn des Jahres 1836 ein neues Mittel- und Feineisenwalzwerk am Üßbach gebaut. Die für den Neubau erforderliche Konzessionsurkunde für das sogenannte „Neue Werk“ wurde am 12. März 1836 ausgestellt. Ebenfalls zur gleichen Zeit ließ die Familie Remy ein neues Wohnhaus bauen.
</p><p>Am 2. Februar 1838 schloss die Firma Ferdinand Remy &amp; Co. einen Vertrag mit der Eisenbahndirektion der <a href="D%C3%BCsseldorf-Elberfelder_Eisenbahn-Gesellschaft" title="Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft">Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft</a> ab, der eine Lieferung von Eisenbahnschienen für die <a href="Normalspur" title="Normalspur">Normalspur</a> vorsah. Die Schienen aus dem Alfer Werk wurden ab dem Frühjahr 1838 ausgeliefert und in einem ersten Streckenabschnitt zwischen <a href="D%C3%BCsseldorf" title="Düsseldorf">Düsseldorf</a> und <a href="Erkrath" title="Erkrath">Erkrath</a> (<a href="Bahnstrecke_D%C3%BCsseldorf%E2%80%93Elberfeld" title="Bahnstrecke Düsseldorf–Elberfeld">Bahnstrecke Düsseldorf–Elberfeld</a>) verlegt und am 15. Oktober 1838 in Betrieb genommen, womit die Strecke nach Indienstnahme im Jahre 1838 die erste Eisenbahnstrecke in Westdeutschland überhaupt wurde. Als Ferdinand Remy im Jahre 1848 verstarb und unter großer Anteilnahme in Alf beerdigt wurde, schrieb der Bürgermeister vom Amt Zell Johann Coll in seiner im Jahre 1851 veröffentlichten Chronik des Dorfes Alf, als Ingenieure zwischen <a href="Bad_Bertrich" title="Bad Bertrich">Bertrich</a> und Alf begannen das Gelände zu nivellieren:
</p>

<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Man glaubte, es sollte eine Straße gebaut werden, bis sich endlich offenbarte, daß die Gebrüder Remy von Bendorf ein Eisenwerk anlegen wollten. Ich machte es mir zur Pflicht, dieses Unternehmen in allen Theilen und nach Kräften zu unterstützen und so sah ich dieses schöne Etablissement nach und nach entstehen. Der geringe Mann fand dort Arbeit und Nahrung und unterließ den Holzdiebstahl sowie den Wildfrevel, umsomehr als Herr Remy bei seinen Arbeitern strenge Polizei hielt und den entließ, der sich mit dieser Gesetzwidrigkeit abgab. ... Mußte wegen Wassermangel in der Hütte gefeiert werden, so wurden diese Leute nicht entlassen, sondern auf eine andere Art beschäftigt. In den Hungerjahren ließ er für seine Arbeiter Suppe kochen und im Jahre 1826 kaufte er eine Parthie Frucht an, um den Alfern wohlfeiles Brot zu beschaffen und begnügte sich mit stückweiser Rückzahlung und sehr mäßigen Interessen. Den Armen war diese Familie nicht nur eine Stütze, sondern auch Trost. ... Ihn betrauerte nicht nur der Ort Alf, sondern die ganze Gegend und jeder der ihn kannte, und solange ich lebe werde ich des Menschenfreundes, des umsichtigen Mannes Ferdinand Remy gedenken.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Bürgermeister <a href="Johann_Nicolaus_Jacob_von_Coll" title="Johann Nicolaus Jacob von Coll">Johann Coll</a> vom Amt Zell</span>: <cite style="font-style:normal">Chronik des Dorfes Alf (1823–1847)</cite></div></div>
<p>Ihm zu Ehren benannte man in Alf die Ferdinand-Remy-Straße und im Jahre 1985 den Ferdinand-Remy-Platz. Die Gedenktafel trägt die Inschrift: „Zur Erinnerung an den Gründer des Alfer Eisenwerkes 1826“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Familie">Familie</h2></div>
<p>Ferdinand Remy war seit 1828 mit der aus Bendorf stammenden Albertine <i>Berta</i> Margareta Hoffmann (1804–1892), einer Tochter der Eheleute Wilhelm Anton Hoffmann (Handelsmann aus Bendorf) und Johanna Jakob d’Orville, verheiratet.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide hatten drei gemeinsame Töchter, Johanna Wilhelmine Emma (* 1829 Bendorf), Johanna Amalie (* 1831 Bendorf) und Therèse (* 1832, † 1836 Alf). Nach dem Tod ihres Mannes zog Berta Remy zurück nach Bendorf in ihr Haus, das das Zentrum der dortigen Remy-Familie darstellte. Dort lebte sie gemeinsam mit ihrer Tochter Emma (1829–1910) und Heinrich Reuleaux (1825–1899), die seit 1851 miteinander verheiratet waren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Burg_Arras">Burg Arras</h2></div>

<p>1826 erwarb Ferdinand Remy die Burgruine <a href="Burg_Arras" title="Burg Arras">Burg Arras</a> und den dazugehörigen 70 Hektar großen Wald. Nach dem Tode Remys erbten seine Töchter die Burg Arras, die sie dann um das Jahr 1850 an den Weingutsbesitzer Barzen aus Alf veräußerten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Marienburg">Marienburg</h2></div>

<p>Als Stephan Kallfelz aus <a href="Merl_(Zell)" title="Merl (Zell)">Merl</a> die Ruine <a href="Marienburg_(Mosel)" title="Marienburg (Mosel)">Marienburg</a> samt Klostergarten und Anwesen im Jahre 1838 veräußern wollte, wurde sie gemeinsam von Landrat <a href="Friedrich_Alexander_Moritz" title="Friedrich Alexander Moritz">Friedrich Moritz</a>, Ferdinand Remy und einem Sohn von Kallfelz erworben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Martin Bauer: <i>Das Alfer Eisenhüttenwerk</i> (Teil einer Facharbeit in Erdkunde im Cusanus-Gymnasium in Wittlich, Schuljahr 1989/90), in Heimatjahrbuch Kreis Cochem-Zell 1994, S.&nbsp;62–65.</li>
<li><a href="Alfons_Friderichs" title="Alfons Friderichs">Alfons Friderichs</a> (Hrsg.): <i>Remy, Ferdinand</i>. In: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell, Kliomedia, Trier 2004, ISBN 3-89890-084-3, S.&nbsp;291.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://rppd.lobid.org/pkd0787"><i>Ferdinand Remy</i></a> in der <a href="Rheinland-Pf%C3%A4lzische_Personendatenbank" title="Rheinland-Pfälzische Personendatenbank">Rheinland-Pfälzischen Personendatenbank</a></li>
<li>Rhein-Zeitung: Ausgabe vom 15. Juni 2016, Remy war „hochherzig“ und Armen „eine Stütze“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bendorf-geschichte.de/bdf-0105.htm"><i>Eine verschwundene Industrie des Mosellandes, Das Alfer Eisenwerk - Ferdinand Remy</i>, von Dr. Rink, Bergisch Gladbach</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=5646">Hammermühle, Gemeinde Reil, Beschreibung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://delibra.bg.polsl.pl/Content/14689/43.pdf"><i>Entstehung und Inbetriebsetzung des Alfer Eisenwerks. Von Wilhelm Remy in Düsseldorf. Stahl und Eisen, Zeitschrift für das Deutsche Hüttenwesen, 22. Oktober 1914.</i></a> In: <i>dilibra.bg.polsl.pl.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14.&nbsp;Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFerdinand+Remy&amp;rft.title=Entstehung+und+Inbetriebsetzung+des+Alfer+Eisenwerks.+Von+Wilhelm+Remy+in+D%C3%BCsseldorf.+Stahl+und+Eisen%2C+Zeitschrift+f%C3%BCr+das+Deutsche+H%C3%BCttenwesen%2C+22.+Oktober+1914.&amp;rft.description=Entstehung+und+Inbetriebsetzung+des+Alfer+Eisenwerks.+Von+Wilhelm+Remy+in+D%C3%BCsseldorf.+Stahl+und+Eisen%2C+Zeitschrift+f%C3%BCr+das+Deutsche+H%C3%BCttenwesen%2C+22.+Oktober+1914.&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fdelibra.bg.polsl.pl%2FContent%2F14689%2F43.pdf">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/291853?query=Remy"><i>150 JÄHR•BESTEHEN Rasselsteiner Eisenwerks Gesellschaft, Rasselstein bei Neuwied, Denkschrift, Zur Erinnerung an die Hundertfünfzigjährige Zusammengehörigkeit des Rasselsteiner Eisenwerks mit der Familie Remy (1760–1910), Seite 31.</i></a> In: <i>dilibri.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 11.&nbsp;Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFerdinand+Remy&amp;rft.title=150+J%C3%84HR%E2%80%A2BESTEHEN+Rasselsteiner+Eisenwerks+Gesellschaft%2C+Rasselstein+bei+Neuwied%2C+Denkschrift%2C+Zur+Erinnerung+an+die+Hundertf%C3%BCnfzigj%C3%A4hrige+Zusammengeh%C3%B6rigkeit+des+Rasselsteiner+Eisenwerks+mit+der+Familie+Remy+%281760%E2%80%931910%29%2C+Seite+31&amp;rft.description=150+J%C3%84HR%E2%80%A2BESTEHEN+Rasselsteiner+Eisenwerks+Gesellschaft%2C+Rasselstein+bei+Neuwied%2C+Denkschrift%2C+Zur+Erinnerung+an+die+Hundertf%C3%BCnfzigj%C3%A4hrige+Zusammengeh%C3%B6rigkeit+des+Rasselsteiner+Eisenwerks+mit+der+Familie+Remy+%281760%E2%80%931910%29%2C+Seite+31&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dilibri.de%2Frlb%2Fcontent%2Fpageview%2F291853%3Fquery%3DRemy">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=vV0PAwAAQBAJ&amp;pg=PA73&amp;lpg=PA73&amp;dq=Christian+Friedrich+Remy&amp;source=bl&amp;ots=iDOI2P9sjN&amp;sig=ACfU3U2pG2Vpbrd2PQNrgEwsYJIGumhisg&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjl8pGrmLbgAhWIK1AKHe05AOcQ6AEwAHoECAUQAQ#v=onepage&amp;q=Christian%20Friedrich%20Remy&amp;f=false"><i>Annalen Des Vereins Für Nassauische Alterthumskunde Und Geschichtsforschung Fünfunddreissigster Band, 1905, Wiesbaden, Kommissionsverlag von Rud. Bechtold &amp; Comp. 1906, S. 73–74.</i></a> In: <i>books.google.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12.&nbsp;Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFerdinand+Remy&amp;rft.title=Annalen+Des+Vereins+F%C3%BCr+Nassauische+Alterthumskunde+Und+Geschichtsforschung+F%C3%BCnfunddreissigster+Band%2C+1905%2C+Wiesbaden%2C+Kommissionsverlag+von+Rud.+Bechtold+%26+Comp.+1906%2C+S.+73%E2%80%9374&amp;rft.description=Annalen+Des+Vereins+F%C3%BCr+Nassauische+Alterthumskunde+Und+Geschichtsforschung+F%C3%BCnfunddreissigster+Band%2C+1905%2C+Wiesbaden%2C+Kommissionsverlag+von+Rud.+Bechtold+%26+Comp.+1906%2C+S.+73%E2%80%9374&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fbooks.google.de%2Fbooks%3Fid%3DvV0PAwAAQBAJ%26pg%3DPA73%26lpg%3DPA73%26dq%3DChristian%2BFriedrich%2BRemy%26source%3Dbl%26ots%3DiDOI2P9sjN%26sig%3DACfU3U2pG2Vpbrd2PQNrgEwsYJIGumhisg%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D2ahUKEwjl8pGrmLbgAhWIK1AKHe05AOcQ6AEwAHoECAUQAQ%23v%3Donepage%26q%3DChristian%2520Friedrich%2520Remy%26f%3Dfalse">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=pbg5AAAAcAAJ&amp;pg=PA34&amp;lpg=PA34&amp;dq=Bendorfer+Sph%C3%A4rosiderit&amp;source=bl&amp;ots=qp4aCRDyqN&amp;sig=ACfU3U1TOWRV4mWm7u0uYDT_4KdCKcavgA&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwiJxbv8yrbgAhWI-aQKHdqoD2cQ6AEwCHoECAkQAQ#v=onepage&amp;q=Bendorfer%20Sph%C3%A4rosiderit&amp;f=false"><i>Handbuch der technischen Chemie: zum Gebrauch beim Unterricht im Königl. Gewerbeinstitut und den Provinzial-Gewerbeschulen des preußs. Staats. Von Ernst Ludwig Schubarth, Dritte, sehr vermehrte Ausgabe, Zweiter Band, mit 7 Kupfertafeln, Berlin in Commission bei Rücker und Püchler, 1839, S. 34.</i></a> In: <i>books.google.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12.&nbsp;Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFerdinand+Remy&amp;rft.title=Handbuch+der+technischen+Chemie%3A+zum+Gebrauch+beim+Unterricht+im+K%C3%B6nigl.+Gewerbeinstitut+und+den+Provinzial-Gewerbeschulen+des+preu%C3%9Fs.+Staats.+Von+Ernst+Ludwig+Schubarth%2C+Dritte%2C+sehr+vermehrte+Ausgabe%2C+Zweiter+Band%2C+mit+7+Kupfertafeln%2C+Berlin+in+Commission+bei+R%C3%BCcker+und+P%C3%BCchler%2C+1839%2C+S.+34&amp;rft.description=Handbuch+der+technischen+Chemie%3A+zum+Gebrauch+beim+Unterricht+im+K%C3%B6nigl.+Gewerbeinstitut+und+den+Provinzial-Gewerbeschulen+des+preu%C3%9Fs.+Staats.+Von+Ernst+Ludwig+Schubarth%2C+Dritte%2C+sehr+vermehrte+Ausgabe%2C+Zweiter+Band%2C+mit+7+Kupfertafeln%2C+Berlin+in+Commission+bei+R%C3%BCcker+und+P%C3%BCchler%2C+1839%2C+S.+34&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fbooks.google.de%2Fbooks%3Fid%3Dpbg5AAAAcAAJ%26pg%3DPA34%26lpg%3DPA34%26dq%3DBendorfer%2BSph%25C3%25A4rosiderit%26source%3Dbl%26ots%3Dqp4aCRDyqN%26sig%3DACfU3U1TOWRV4mWm7u0uYDT_4KdCKcavgA%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D2ahUKEwiJxbv8yrbgAhWI-aQKHdqoD2cQ6AEwCHoECAkQAQ%23v%3Donepage%26q%3DBendorfer%2520Sph%25C3%25A4rosiderit%26f%3Dfalse">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=t8OUBwAAQBAJ&amp;pg=PA149&amp;lpg=PA149&amp;dq=Puddelproze%C3%9F&amp;source=bl&amp;ots=ZMmkexXhm9&amp;sig=ACfU3U01BOQAY1iodLn98E6M5V5-wrdT0A&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjQ5sXe7LvgAhUJ3qQKHUEsDlUQ6AEwAXoECAUQAQ#v=onepage&amp;q=Puddelproze%C3%9F&amp;f=false"><i>Grundriss der Berufskunde und Berufshygiene, von Benno Chajes, Zweite Auflage, Berlin, Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH, 1929, 2. Der Puddelprozeß, S. 150.</i></a> In: <i>books.google.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14.&nbsp;Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFerdinand+Remy&amp;rft.title=Grundriss+der+Berufskunde+und+Berufshygiene%2C+von+Benno+Chajes%2C+Zweite+Auflage%2C+Berlin%2C+Springer-Verlag+Berlin+Heidelberg+GmbH%2C+1929%2C+2.+Der+Puddelproze%C3%9F%2C+S.+150&amp;rft.description=Grundriss+der+Berufskunde+und+Berufshygiene%2C+von+Benno+Chajes%2C+Zweite+Auflage%2C+Berlin%2C+Springer-Verlag+Berlin+Heidelberg+GmbH%2C+1929%2C+2.+Der+Puddelproze%C3%9F%2C+S.+150&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fbooks.google.de%2Fbooks%3Fid%3Dt8OUBwAAQBAJ%26pg%3DPA149%26lpg%3DPA149%26dq%3DPuddelproze%25C3%259F%26source%3Dbl%26ots%3DZMmkexXhm9%26sig%3DACfU3U01BOQAY1iodLn98E6M5V5-wrdT0A%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D2ahUKEwjQ5sXe7LvgAhUJ3qQKHUEsDlUQ6AEwAXoECAUQAQ%23v%3Donepage%26q%3DPuddelproze%25C3%259F%26f%3Dfalse">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ilse Müller, Günther Schweizer, Peter Werth: <cite style="font-style:italic">Die Familie Remy.: Kannenbäcker und Unternehmer</cite>. LEGAT-Verlag, Tübingen 2009, ISBN 978-3-932942-36-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>376</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Y6f3p4Nd_f8C&amp;pg=PA376&amp;lpg=PA376&amp;dq=Albertine+Margareta+Hoffmann&amp;source=bl&amp;ots=DvuzJdBTfv&amp;sig=ACfU3U34SxdIBRIAOG6-gTkGqv6LGXKj1g&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwibqKvuusDgAhWDmLQKHWLjAsgQ6AEwAXoECAkQAQ#v=onepage&amp;q=Albertine%20Margareta%20Hoffmann&amp;f=true">Google Books</a> [abgerufen am 29.&nbsp;Oktober 2019] Register der Familiennamen; gesucht nach Albertine Margareta Hoffmann).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Ferdinand+Remy&amp;rft.au=Ilse+M%C3%BCller%2C+G%C3%BCnther+Schweizer%2C+Peter+Werth&amp;rft.btitle=Die+Familie+Remy.%3A+Kannenb%C3%A4cker+und+Unternehmer&amp;rft.date=2009&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783932942365&amp;rft.pages=376&amp;rft.place=T%C3%BCbingen&amp;rft.pub=LEGAT-Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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